Horchheimer SPDler besuchten ehemaligen Bundesbankbunker in Cochem

Veröffentlicht am 03.06.2018 in Ortsverein

Jahrzehntelang war er eines der bestgehüteten Geheimnisse der Bundesrepublik. Der Bunker der Deutschen Bundesbank in Cochem.

Dort wurden von 1964 - 1988 in der streng geheimen Anlage eine Notstandwährung aufbewahrt, die Deutschland im Falle einer Hyperinflation, versucht durch den Kalten Krieg, vor einer nationalen Wirtschaftskrise bewahren sollten. Man befürchtete eine massive Geldentwertung durch eine große Anzahl Falschgeld, welche aus dem Ostblock in der Bundesrepublik Deutschland in Umlauf gebracht werden sollte.

1988 hat man die Notstandswährung vernichtet und der Bunker stand leer, bis 1994 die Deutsche Bundesbank die Anlage an die Volksbank Cochem verkaufte. In einem Teil des Bunkers hat man für Kunden Schließfächer eingebaut, der Rest der Anlage blieb unberührt.

Die gesamte Anlage besteht aus einem oberirdischen Grundstück mit zwei großen Tarnwohnhäusern und dem unterirdischen Bunker- und Tresorbereich. Dies wurde 2014 für rund 500.000 € an einen Treis-Kardener Unternehmer verkauft. Er hat die Anlage instandgesetzt und in ein Museum verwandelt. Seit März 2016 steht der Bundesbankbunker Cochem als offizielle Dokumentationsstätte für geführte Besichtigungen offen. Die ehemaligen Tagungswohnhäuser sind in ein Hotel umgebaut worden.

Der Besuch des ehemaligen Bundesbankbunkers hat uns Horchheimer Genossen sehr beeindruckt und auf der Heimfahrt mit dem Zug gab es noch vieles zu erzählen. Danke an Werner und Gertrud für den Vorschlag und die Organisation. Auf diesem Wege wurde uns ein Stück Deutsche Geschichte näher gebracht.

 

 
 

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